Kleine Umfrage: Welche Farbe hat spanischer Wein? Die Antwort kommt meistens schnell und einstimmig: Rot, dazu Holzfass, Reserva, Rioja. Seit ein paar Jahren ist diese Antwort allerdings falsch. Und sie wird immer falscher.

Spanien produziert inzwischen mehr Weißwein als Rot- und Roséwein zusammen. Im Weinjahr 2025/2026 standen rund 16,2 Millionen Hektoliter Weiß knapp 12 Millionen Hektoliter Rot und Rosé gegenüber. Über diesen Strukturwandel habe ich im wein.plus-Magazin einen längeren Artikel geschrieben.

Worum es in dem Artikel geht

Die kurze Fassung: Die Nachfrage nach schweren Rotweinen sinkt. Das betrifft nicht nur spanische Weine, sondern ist eine weltweite Entwicklung. Aber Spanien als größtes Weinland der Welt betrifft dies in besonderem Maße. In einigen Regionen lagern Millionen Liter, die niemand kauft, und sogar traditionsreiche Häuser geraten unter Druck.

Gewinner dieser Entwicklung ist der Weißwein. Neben den bekannteren Vertretern wie den Verdejos aus Rueda und den Albariños aus den Rias Baixas hat Spanien immer mehr spannende und hochwertige Weißweine zu bieten, die teilweise zur Weltspitze gezählt werden können.

Im wein.plus-Artikel stelle ich die wichtigsten Regionen und Rebsorten sowie bedeutende Weingüter vor.

Hier geht’s zum Artikel: Hasta luego, Tempranillo: Die weiße Wende in Spanien

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